Mobil statt stationär: Elektrische Antriebslösungen für mobile Arbeitsmaschinen

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Produziert von Bosch Rexroth AG, Vertrieb Europa Mitte Susanne Noll

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Elektrische Antriebslösungen für mobile Arbeitsmaschinen

Peter Fischbach hat viele Jahre in der Fabrikautomation gearbeitet. Jetzt kümmert er sich um die Antriebssysteme in mobilen Arbeitsmaschinen. Manche Diskussionen muss er nicht mehr führen. Welche das sind, erklärt er uns.

Wie unterscheidet sich elektrische Antriebstechnik in der Fabrik, zu Anwendungen in der mobilen Arbeitsmaschine?

Es geht immer um die Ansteuerung des Motors, das richtige Drehmoment und die Bereitstellung der Drehzahl. Das alles brauchen wir auch in den mobilen Arbeitsmaschinen. Von der Steuerungstechnik gibt es kaum Unterschiede, aber die Umwelteinflüsse stellen uns vor neue Herausforderungen. Wir müssen mit Hitze, Staub, Feuchtigkeit und Vibration leben. Unsere Systeme müssen 50 g Schock aushalten und wir müssen auch chemische Einflüsse berücksichtigen. Unser Team hat deshalb für das Antriebssystem eine neue Verpackung entwickelt. Für den Wechselrichter, das Herz des Systems, haben wir ein Gehäuse entwickelt, das ohne offene Stellen auskommt und gleichzeitig hocheffizient kühlt und Verlust abführt. Ich bin mir sicher: Die Skalierbarkeit und Robustheit der Systeme suchten am Markt ihres Gleichen.

In der Fabrikautomation werden Systeme oft zu groß ausgelegt. Ist das auch bei der mobilen Arbeitsmaschine eine Herausforderung?

Ich habe 30 Jahre in der Fabrikautomation gearbeitet und ja, die Überdimensionierung ist dort eine große Herausforderung. Die Diskussionen müssen wir mit den Fahrzeugbauern nicht führen. Wir haben eine Lösung gefunden. Unsere Antriebssysteme sind überlastfähig, das bedeutet wir können für 60 Sekunden das 2,5-Fache an Leistung abrufen. Das ist ein Verkaufsargument. Das Bauvolumen bleibt klein und kostengünstig.

Welche Rolle spielt die Software?

Eine sehr wichtige. Denn die Software begeistert unsere Kunden am meisten. Sie kommen mit ihren physikalischen Anforderungen, Kennzahlen und wir entwickeln mit der Software ein Antriebssystem für sie. Wir wollen beim Thema Hydraulik und "Power on Demand" noch mehr Effizienz rausholen und damit das Power-Management optimieren.

Wie auch die Hardware optimiert wird und wie die Kommunikation in der Maschine aussieht, erklärt Peter Fischbach im Podcast-Gespräch.

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