eLION Inbetriebnahme: Vom Prototypen zur Serienreife
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Produziert von Bosch Rexroth AG, Vertrieb Europa Mitte Susanne Noll
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eLION Inbetriebnahme: Vom Prototypen zur Serienreife
Die Inbetriebnahme elektrifizierter Industriemaschinen stellt Ingenieure und Unternehmen vor besondere technische Herausforderungen. Im Gegensatz zu klassischen Systemen, bei denen Verbrennungsmotoren dominieren, erfordert die Inbetriebnahme elektrifizierter Industriemaschinen eine sorgfältige Planung sowie eine präzise Abstimmung und Integration der Komponenten. In der jüngsten Podcast-Episode „Industrie neu gedacht“ erläutert Philipp Matreux, Inbetriebnahme-Ingenieur bei Bosch Rexroth, wie moderne Lösungen in diesem Bereich funktionieren und welche Rolle technologische Entwicklungen wie Ferndiagnosen und digitale Tools dabei spielen.
Die Komplexität elektrischer Antriebssysteme
Elektrifizierte Industriemaschinen bestehen aus einer Vielzahl an hochkomplexen Komponenten, die nahtlos zusammenarbeiten müssen. Die Inbetriebnahme, also das erstmalige Testen und Einstellen dieser Systeme beim Kunden, stellt einen entscheidenden Schritt dar. Hier gilt es, nicht nur grundlegende Funktionen zu überprüfen, sondern auch spezielle Kundenanforderungen zu berücksichtigen. „Wir reisen häufig mit vorparametrierten Inverter-Daten an, um die Maschinen vor Ort anzupassen. Dabei werden Parameter wie die Batteriespannung oder die Grenzen der Zwischenkreisspannung exakt auf das jeweilige System abgestimmt. Eine präzise Feinabstimmung ist unerlässlich, damit die Maschinen effizient und zuverlässig arbeiten können“, erklärt Matreux.
Die Zukunft der Inbetriebnahme: Automatisierung und KI
Die fortschreitende Digitalisierung der Industrie eröffnet neue Möglichkeiten zur Automatisierung der Inbetriebnahmeprozesse. Ein vielversprechender Bereich ist der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI), um große Mengen an Betriebsdaten zu analysieren und daraus Optimierungsmöglichkeiten abzuleiten. Matreux ist überzeugt, dass sich hier großes Potenzial eröffnet, auch wenn der Einsatz von KI in der Inbetriebnahme noch in den Anfängen steckt. Die Automatisierung dieser Prozesse könnte in Zukunft dazu führen, dass Maschinen schneller und mit weniger menschlichem Eingriff in Betrieb genommen werden. Dennoch bleibt die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine auch in Zeiten digitaler Werkzeuge von essenzieller Bedeutung. Der Ingenieur vor Ort wird auch weiterhin benötigt, um komplexe Entscheidungen zu treffen und die Systeme an die spezifischen Bedürfnisse des Kunden anzupassen.
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